David Vogt ist auch beim sechsten Saisonlauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) auf der Nordschleife nicht zu schlagen. Der Waldfeuchter teilte sich den Opel Astra TCR von Vogt Motorsport bei der Veranstaltung "Rhein Ruhr" mit 24h-Nürburgring-Gesamtsieger Marc Basseng, und das schnelle Duo knüpfte nahtlos an die starken Leistungen der bisherigen Saison an: Vogt und Basseng sicherten sich den Sieg in der hart umkämpften Klasse RS3A, fuhren auf den zweiten Rang im Gesamtklassement und stellten dabei einen neuen Streckenrekord in ihrer Klasse auf.
Basseng übernahm den Start und nutzte die freie Strecke in den ersten Runden optimal aus. Der erfahrene Profi-Pilot brachte den Opel Astra TCR, der vom Autohaus Vogt aus Wassenberg im Kreis Heinsberg vorbereitet und eingesetzt wird, von Beginn an auf Tempo und übergab das Auto nach sieben Runden nicht nur in Führung liegend in der Klasse RS3A, sondern auch mit einer neuen Bestmarke: Basseng absolvierte seine beiden schnellsten Runden in 7:20 Minuten und unterbot damit den bisherigen RS3A-Streckenrekord aus der Saison 2021 um rund eine Sekunde.
Anschließend übernahm David Vogt das Steuer. Der Waldfeuchter knüpfte an die schnellen Rundenzeiten seines Teamkollegen an und fuhr trotz zweier länger andauernder Gelbphasen infolge eines schweren Unfalls und aufbrechenden Asphalts die schnellsten Zeiten in der Klasse. Damit gelang es Vogt, den Vorsprung auf die Verfolger sukzessive auszubauen. Der im Design von Liqui Moly und Hegenscheidt (Brand of the NSH Group) gestaltete Opel Astra TCR überquerte die Ziellinie schließlich souverän als Klassensieger der RS3A und auf dem zweiten Platz im Gesamtklassement.
Das Duo musste sich am Ende lediglich einem deutlich schnelleren Fahrzeug aus einer anderen Klasse geschlagen geben, dem Vogt in seinem Stint allerdings noch einmal näher kommen konnte. "Auch bei diesem Rennen lief mal wieder alles nach Plan", freute er sich nach dem Rennen. "Das Feedback von Marc, der bereits das RCN-Finale im vergangenen Jahr bei uns gefahren ist, hat uns bestätigt, dass der Opel perfekt abgestimmt ist und wir schon das Maximum aus dem Material herausholen. Das beweist auch der neue Streckenrekord in der RS3A."
"Nun gilt es, den Rest der Saison fehlerfrei und problemlos über die Bühne zu bringen und die Titel nach Hause zu bringen", sagt Vogt. In der Gesamtwertung des prestigeträchtigen RCN-Gesamtsieger-Cups führt der Opel-Pilot nach sechs von insgesamt acht Rennen weiterhin die Tabelle an. In der RS3A-Meisterschaft konnte der Vorsprung sogar weiter ausgebaut werden, sodass der erneute Titelgewinn bereits so gut wie sicher ist. Der nächste Lauf der Rundstrecken-Challenge Nürburgring (RCN) findet am 26. September statt, ehe das traditionelle 3-Stunden-Rennen die Saison 2026 am 24. Oktober beendet.












